Feldberg-Kiosk soll schließen – die AfD sagt nein

Die AfD-Fraktion Hochtaunus stellte bei der Kreistagssitzung am 19.12.2016 einen Dringlichkeitsantrag. Ziel ist es, den Kiosk auf dem Feldberg zu erhalten und damit Besuchern weiterhin eine Alternative zum Restaurant Feldberghof zu ermöglichen.

Die AfD-Fraktion sieht im Erhalt des Kiosks auch einen Beitrag zum Erhalt von Traditionen. Dies wird seit Bekanntwerden der Kioskschließung in den sozialen Medien von vielen Menschen in ihren Kommentaren bestätigt, und die Wut über den Umgang mit dem Betreiber-Ehepaar Lichtnecker ist groß. Es kann nicht sein, dass die Lichtneckers öffentlich vom Schmittener Bürgermeister Kinkel als Erpresser hingestellt werden, das zeigt die Abgehobenheit so mancher „Regionalfürsten“. Für Kinkel kann es aber noch schlimmer kommen, wenn sich nämlich bestätigt, dass die Binding-Brauerei kein Problem mit dem Kiosk sieht und wohl auch von einer Vertragsstrafe absehen würde, die von Kinkel aber als Begründung für die Kündigung des Pachtvertrages angegeben wird. Die Kommentare im Netz sind eindeutig, alle plädieren für den Erhalt des Kiosks. Kommentare wie: „Der Kiosk ist eine Institution“, oder: „Der Kiosk gehört dort hin“, sowie: „Hier wird wieder ein Stück Tradition plattgemacht“, bezeugen das Anliegen der Bevölkerung.

Für viele gehört der Kiosk seit Kindertagen zu dem Bild, das sie vom Feldbergplateau haben. Dass dies so bleiben kann, dafür setzt sich die AfD- Kreistagsfraktion mit ihrem Dringlichkeitsantrag ein.

Veröffentlicht in Kreisverband.