AfD Fraktionssprecher Peter Münch: Pferdekoppeln sind die geringsten Störfaktoren im Kirdorfer Feld

„Seit wann werden Hummeln von Pferden verdrängt?“ fragt sich Peter Münch.

„Zurück aus dem Urlaub habe ich mir die Sache vor Ort angesehen, nachdem ich von dem „Streit“ in der Zeitung las. Was ich vor Ort vorfand, waren viele offensichtlich schon lange eingezäunte Grundstücke, die zum Teil mit Hütten u. ä. bebaut sind, und ein paar Koppeln“, so der Fraktionsvorsitzende der AfD-Fraktion im Stadtparlament.

Warum hier gleich „Gewinnmaximierung“ durch den Fichtenhof unterstellt wird, ist ebenso unverständlich.

Nach dem Tierschutzgesetz sind auch Pferde artgerecht zu halten. Dazu gehört auch der Aufenthalt im Freien und die Möglichkeit der Bewegung. Insoweit ist das Ansinnen, die Tiere auf Koppeln grasen zu lassen, wie es ihrer Natur entspricht, begrüssenswert.

Wie Pferde Hummeln vertreiben, bleibt dabei rätselhaft. Sicherlich aber werden Hummeln nicht nur vertrieben, sondern auch getötet, wenn in dem gesamten Bereich viele „Gärten“ vorgefunden werden, wo mit Motormähern Rasenflächen gepflegt werden. Es bleibt zu hoffen, dass in der an einigen Stellen schon wie eine Kleingartensiedlung anmutenden Bereich nicht auch noch Pestizide eingesetzt werden.

Es bleibt weiter zu hoffen, dass hier das Grundproblem der bestehenden Bebauung angepackt wird und nicht ein Streit auf dem Rücken der Pferde ausgetragen wird.

Peter Münch, Fraktionssprecher der AfD-Fraktion im Stadtparlament Bad Homburg

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One Comment

  1. Sehr geehrter Herr Münch, als die Pferde im Fichtenhof angesiedelt wurden, war die Beschränkung des Platzes doch ersichtlich und bekannt. Nachträglich Tierschutz zu entdecken, finde ich einigermaßen heuchlerisch. MfG I. Burck

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