Wo viel Islam, da viel Terror

Nizza. Es ist wieder passiert.

Das Schlimme daran ist, es überrascht niemanden mehr. Die Schlagzahl an Opfern wird sukzessive erhöht, die zeitlichen Abstände zwischen den Anschlägen schrumpfen. Lagen einst Jahre zwischen Anschlägen im Westen, sind es nun Monate, bald Wochen. Die Frage ist: Wollen wir das wirklich akzeptieren? Wollen wir hinnehmen, dass dies unsere Zukunft ist? Ist es erstrebenswert, überall und jederzeit Angst zu haben, das Opfer eines Attentats werden zu können? Ist es der Wunsch der Bürger, aus Sicherheitsgründen lieber zu Hause zu bleiben statt das Leben in vollen Zügen zu genießen?

Paris, Brüssel, Orlando, nun Nizza. Vier verheerende Anschläge innerhalb eines guten halben Jahres. Allesamt verübt von Anhängern einer Religion, deren Verbandsvertreter in unserem Land nichts besser können, als sich davon schnellstens zu distanzieren. Vertreter einer Gesamtreligion, die nicht die Ursache für diesen Krieg gegen den Westen in ihrer eigenen Religion und Ideologie erkennen wollen, die offenbar im 7. Jahrhundert stecken geblieben ist und die nicht kompatibel mit dem westlichen Lebensstil ist.

Schlimmer noch sind die westlichen Vertreter und deren immer gleichen Statements nach Anschlägen. Von Empörung und Trauer, von Tragik, von dem Unverständnis, dass es wieder Unschuldige getroffen hat, wird fabuliert. Es wird die Tat von allen „verurteilt“, was immer dies faktisch bedeuten soll – bislang hatte es noch nie eine direkte Folge.

Es ist pseudomoralische Heuchelei und Hilflosigkeit, die aus diesen Worten hervorgehen, denn die Verantwortung tragen die Regierungen, die es zu solchen Zuständen erst haben kommen lassen.

Terror ist keine Naturkatastrophe! Terror wird erschaffen – sehr oft, indem man jahrelang aus ideologischen oder „politisch korrekten“ Gründen wegsieht und die Gründe und Wurzeln des Terrors nicht erkennen will. Genau so konnte sich der islamische Terror etablieren und beginnt unser Leben zu verändern, zu bedrohen.

Diese Anschläge sind keine Tragiken, kein „Unfall“ und schon gar kein Zufall. Sie sind geplant. Der islamische Terror greift gezielt und fast ausschließlich die „weichen Ziele“ an. Flughäfen, Konzerte, Restaurants, Nachtclubs, alle öffentlichen Orte sind im Fadenkreuz. Diese Orte sind die attraktivsten Terrorziele, um Angst und Schrecken zu verbreiten, denn diese können, wenn Terroristen bereit zum Losschlagen sind, nicht mehr geschützt werden. Ziel ist, dass der Bürger eingeschüchtert wird und sich am öffentlichen Leben nicht mehr beteiligt.

Es ist nicht Aufgabe des deutschen oder französischen Bürgers, zu differenzieren, welche Strömung des Islam friedlich, welche aggressiv oder terroristisch ist. Differenzierungen sind Einbildungen des Westens, um beschwichtigen zu können. Der Bürger hat das Recht, in einem Staat zu leben, in dem er vor Gewalt geschützt wird – dies ist die staatliche Pflicht. Dieser Schutz wird aber nicht mehr gewährleistet.

Die Frage, welche Strömung des Islams kriegerisch und welche friedlich ist, und ob der Islam mit der freiheitlich-demokratischen Grundordnung in Einklang zu bringen ist, hätte bereits in einer Zeit gestellt werden müssen, bevor die massenhafte Ansiedelung von Muslimen begann und Parallelgesellschaften sich etablieren konnten.

Paris, Brüssel, Orlando, Nizza, es hat bislang nur große Städte getroffen. Dies muss aber, wenn man sich die Ziele der Terroristen ansieht, nicht so bleiben. Veranstaltungen wie das Laternenfest in Bad Homburg, das Brunnenfest in Oberursel, die Stierstädter Kerb: diese Feste sind aktuell nicht im Fokus von Attentätern, aber bleibt das so?

In Deutschland gab es noch keinen verheerenden islamischen Anschlag mit vielen Toten. Über die Gründe kann man sich streiten. Liegt es daran, dass sich islamische Organisationen in Deutschland ungestört entwickeln und wachsen können?

In Frankreich und Belgien sieht das, auch aufgrund der hohen Anzahl von Muslimen, ganz anders aus. Ausnahmezustand, Militär auf den Straßen. Wo viel Islam – da viel Terror.

Wollen wir so leben? Ist es nicht an der Zeit,die Verantwortlichen in der Politik und auch bei den Muslimen selbst zu benennen? Ist es nicht endlich an der Zeit, klarzumachen, dass wir in einem freien Land leben möchten, mit allem, was dazu gehört?

Ist es nicht an der Zeit, den Islam nicht mehr nur als Religion, sondern als Gesellschaftsmodell mit expansivem Streben zu verstehen und diese Entwicklung einzudämmen? Die Frage zu stellen, ob eine weitere islamische Einwanderung nach Europa unter diesen Bedingungen überhaupt noch möglich erscheint?

Ja, es ist allerhöchste Zeit. Hunderte Tote innerhalb weniger Monate sollten genug sein!

Michael Dill

Veröffentlicht in Kreisverband.