CDU schliesst sich dem Linksbündnis an und kündigt die demokratischen Gepflogenheiten auf

„Die CDU hat sich hoffentlich gut überlegt, ob es klug ist, etwa 10 % der Wähler auszuschliessen“, so Peter Münch nach dem Ergebnis der Wahl zum ehrenamtlichen Magistrat in Bad Homburg.

Die einleitenden Worte von Dr. Etzrodt erwiesen sich als leeres Gerede. Er hatte noch für eine parteiübergreifend gute Parlamentsarbeit geworben, aber die CDU-Fraktion liess ihn im Regen stehen. Zusammen mit seinem holprigen „ersten Auftritt“ kein schöner Abend für ihn. „Er hätte sich wenigstens ein bisschen besser auf sein Amt vorbereiten können“, meint Münch.

Die CDU unterstützte dann die Rotfront im Stadtparlament, der sich neben dem Linken und Peter Braun auch der Vertreter der Republikaner anschloss, der bei der Wahl die FDP unterstützte. Dies verwundert nicht, denn die Republikaner passen schliesslich auch viel besser zu einem Linksliberalen wie Wolfgang Hof als zu einer bürgerlichen Partei wie der AfD.

Dem Bild der Stadtverordnetenversammlung dürfte es schwerlich gut anstehen, dass die Linken einen so starken Rückhalt in Bad Homburg haben. Für die AfD macht es die Arbeit sehr viel einfacher, denn wenn die etablierten Parteien keinen Hehl aus ihrer Ausrichtung machen, braucht es nicht so viel Überzeugungsarbeit, um bei der nächsten Wahl ein noch besseres Ergebnis zu erzielen.

Peter Münch, Vorsitzender der AfD-Fraktion im Stadtparlament Bad Homburg

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