Zur Vertragskündigung des Stadtbusverkehrs

AfD Ortssprecher Peter Münch:

Das „Aus“ für den derzeitigen Stadtbusverkehr birgt auch Chancen

„Bekanntermassen ist der Stadtbusverkehr seit Jahrzehnten ein Problemfeld“ erklärt Peter Münch. „Man sollte das gesamte Konzept prüfen.“

Der Stadtbusverkehr „krankt“ seit langer Zeit an vielen Problemen. Während zu den Stosszeiten die Kapazitäten kaum ausreichen, fahren zu anderen Zeiten oft fast leere Busse durch die Stadt. Nicht nur die Gelenkbusse sind für eine Stadt wie Bad Homburg viel zu gross und kommen oft nicht weiter, wenn sie nicht zwei Fahrspuren in Anspruch nehmen können.

Insoweit ist zu überdenken, ob die Grösse der Busse verändert wird. Dies wäre sicher oft bedarfsgerechter. Aber auch die Linienführung müsste überdacht werden, oder es müsste an einigen Stellen die Strassenführung geändert und eine Einbahnstrassenregelung eingeführt werden. Manche Probleme sind auch erst kürzlich durch die fehlerhafte Planung z. B. auf der Ober-Eschbacher Str. in der Nähe der Kreuzung Hessengärten und an der Peterhofer Str./Massenheimer Weg entstanden. Schliesslich sind die „Experimente“ mit den Schlafampeln in Ober-Eschbach zu beenden.

Wichtig ist aus Sicht der AfD aber auch, dass in Zukunft freundlichere und verantwortungsvollere Busfahrer gefunden werden. Es kommt immer wieder zu Verkehrsunfällen, weil die Busfahrer rücksichtslos fahren. Das ist derzeit zwar in Bad Homburg nicht mehr ganz so schlimm gewesen wie z. B. in Friedrichsdorf, aber es muss unbedingt verhindert werden, dass sich die Busfahrer wieder wie früher durch Bad Homburg „kämpfen“. Da war oft ein wilder Fahrstil an der Tagesordnung.

Nicht zuletzt sollte auch an die Umwelt gedacht werden. Wer einmal mit dem Fahrrad hinter einem Bus hergefahren ist, hat erlebt, dass diese so viele Abgase von sich geben, dass man kaum noch Luft bekommt. Es sollte daher in Zukunft auf die technische Ausstattung der Busse mehr Wert gelegt werden.

 

Peter Münch, Sprecher AfD Ortsverband Bad Homburg

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