Abschaffung des Bargelds verhindern

Die AfD tritt Plänen der Zentralbanken und von Politikern, das Bargeld abzuschaffen, entschieden entgegen. Landessprecher Peter Münch macht deutlich, dass Bargeld auch ein Stück Freiheit ist und die AfD als wirtschaftsliberale Partei daher eine Abschaffung ablehnt.

Schon 2013 empfahl der Chef der Weltbank, Larry Summers, auf einer Konferenz des Internationalen Währungsfonds die Einführung von Negativzinsen und in diesem Zusammenhang auch eine „bargeldlose Gesellschaft“.

Auch der ehemalige Chef des Internationalen Währungsfonds, Kenneth Rogoff, hat auf einer ifo-Konferenz angeregt, das Bargeld als Zahlungsmittel abzuschaffen, jedenfalls den Bargeldverkehr nur noch auf kleine Banknoten zu beschränken. Ebenso einer der deutschen Wirtschaftsweisen, Peter Bofinger, hat sich dahingehend geäußert.

Die Abschaffung des Bargelds ist ein weiterer Schritt, das Leben der Bürger für den Staat nachvollziehbarer zu machen. Jede bargeldlose Transaktion hinterlässt eine elektronische Spur, die ähnlich wie bei der Maut oder beim Handy gespeichert werden kann. Damit werden Lebens- und Konsumgewohnheiten wie auch Bewegungsprofile der Bürger bis ins Detail verfolgbar.

Der Plan, Guthabenkonten mit einem Negativzins zu belegen, hat für die schuldengeplagten Staaten einen großen Reiz. Es wäre ein weiterer negativer Versuch, wie sich Staaten ohne Eigenleistung aus ihrer Verschuldung stehlen möchten.

Die AfD lehnt solche Pläne ab“, so Peter Münch. „Die Steuern müssen gesenkt werden, nicht neue Formen des Abschöpfens eingeführt“, sagte der Sprecher der AfD Hessen. „Ein Vorgehen wie in Zypern 2013 ist für die AfD nicht akzeptabel“, so Münch weiter. Dort wurde die Laiki-Bank abgewickelt und das Restvermögen auf die Bank of Cyprus übertragen. In diesem Zusammenhang wurden Spareinlagen über 100.000 Euro enteignet.

Albrecht Glaser, Peter Münch, Rolf Kahnt
Sprecher AfD Landesverband Hessen

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